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Filmabend „Hêza“

Der Dokumentarfilm „Hêza“ erzählt die Geschichte der Erzîdîn Hêza, die zusammen mit 25 Mitgliedern ihrer Familie, beim IS-Genozid vom 03.August 2014 verschleppt wurde. Tausende gerieten in IS-Gefangenschaft. Männer wurden meist sofort ermordet. Frauen und Kinder kamen auf die Sklavinnenmärkte des IS (Einen von ihnen war die Protagonistin der Dokumentation „Hêza“). Hêza gelingt es zu fliehen und zu einer Kommandantin der YJŞ (Fraueneinheit Şengals) zu werden. Als Kommandantin ist sie an der Befreiung der Hauptstadt des selbsternannten IS-Kalifats Raqqa beteiligt. Der Islamische Staat (IS) nahm am 03-August 2014 große Teile der Şengal-Region ein und verübte einen Genozid an Ezîd*innen. Unzählige Menschen flohen in die Berge und wurden von Verteidigungskräften der HPG und der Volks- und Frauenverteidigungseinheiten (YPG/YPJ) geschützt und in Sicherheit gebracht. Der Dokumentarfilm wurde in Nord- und Ostsyrien. Raqqa und Şengal gedreht und entstand im Rahmen eines einjährigen Projekts der Filmkommune Rojava.

Der Dokumentarfilm „Hêza“ von Derya Deniz hat seine dritte Auszeichnung erhalten. Beim „La Independent Woman Film Award“ wurde der Film zum besten Dokumentarfilm gekürt.

Das Plakat zu der Veranstaltung finden Sie hier: Filmabend Hêza

Datum

14.03.2024

Uhrzeit

19:00

Veranstaltungsort

Kino Aurich
Emderstr. 5
Website
https://kino-aurich.de/

Veranstalterin

Kurdischer Frauenrat Zelal